Die Öko-Heizung ist im Kommen: Seit Anfang 2009 schreibt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz vor, dass Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen decken müssen. Spätestens 2020 soll so 14 Prozent der Wärme in Deutschland mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Ein Zusammenschluss aus Geräteherstellern und Gasversorgern, die Initiative IGWP, will die Gelegenheit nutzen, um eine effiziente Technik auf dem Markt zu etablieren: die Gaswärmepumpe.

Ähnlich einem Kühlschrank entziehen solche Geräte der Umgebung Wärme – und speisen sie in einen Heizkreislauf ein: wenn nicht aus der Luft, dann über eine Erdsonde oder über Solarkollektoren. Der Vorteil: Die Gaswärmepumpe spart Brennstoff und senkt Emissionen, weil sie ihre Energie nicht nur aus dem Erdgas bezieht, sondern auch erneuerbare Quellen nutzt.

Erste Prototypen haben bereits den Feldtest in Privathaushalten angetreten. Ergebnis: „Die Gaswärmepumpe kommt mit fast einem Drittel weniger Erdgas und entsprechend geringeren CO2-Emissionen aus als das heutige Optimum, die Gasbrennwerttechnik“, sagt Werner Weßing, Fachkoordinator Anwendungstechnik bei Eon Ruhrgas.

Das kleinste Gerät bietet heute der Hersteller Robur an. Es hat eine thermische Leistung von mehr als 15 Kilowatt. Ab März wird zudem Vaillant die erste Zeolith-Gaswärmepumpe für Ein- bis Zweifamilienhäuser präsentieren – sie besitzt eine thermische Leistung von zehn Kilowatt. 2011 soll dann eine ganze Reihe weiterer Geräte auf den Markt kommen.

Bisher allerdings verhindern die hohen Kosten die Massenproduktion. Anfangs werde die neue Technik etwa das Zwei- bis Dreifache einer Lösung mit Gasbrennwerttechnik kosten, sagt Weßing. „Erst in drei bis vier Jahren werden sich die Preise annähern.“

An den Markterfolg der effizienten Technik glaubt auch Dietmar Schüwer, Forscher am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. „Gaswärmepumpen sind eine sehr gute Technik – aber ihr Einsatz muss gut geplant sein“, sagt der Experte. Um die Effizienzgewinne voll auszuschöpfen, braucht es nicht nur ein gut gedämmtes Haus, sondern auch Wand- oder Bodenheizungen. Im schlecht gedämmten Altbau und bei gleichmäßigem Wärmebedarf hingegen böten sich eher Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung an, sagt Schüwer.



Eingetragener Meisterbetrieb
in
der Handwerksrolle
(Handwerkskammer Bayreuth
 Nr. 1129138
)
Die Firma Robert Nüsslein GmbH
Ist Innungsfachbetrieb
 und bildet aus.
Fachunternehmen für
Heizölverbraucheranlagen
gemäß § 19 l Wasser-
haushaltsgesetz


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